
Natascha Böcker
Teamleiterin Logistik, MAPROM GmbH
Zwischen Hochregal & Kinderzimmer
Für unseren Fototermin ist Natascha Böcker extra ins Büro gekommen – eine Ausnahme während ihrer Elternzeit. Auch ihr Töchterchen, gerade mal ein halbes Jahr alt, ist mit dabei. Kaum angekommen, wird sie vom Team herzlich begrüßt, Spielsachen stehen bereit, und die Stimmung ist familiär und entspannt. Schon beim Betreten merkt man: Hier geht es nicht um Pflicht, sondern um eine gelebte Kultur des Miteinanders.
Seit 2007 ist Böcker bei MAPROM, zunächst als Auszubildende, heute als Teamleiterin in der Logistik im modernen Warenlager am Standort Steinheim. Ihre Rückkehr ins Büro für das Interview ist für sie ein kleiner Ausflug in die „alte Welt“ des Arbeitsalltags. Aufgewachsen an der Grenze zum Kreis Höxter, zur Schule gegangen in der Region, heute tief im Unternehmen MAPROM verwurzelt – für Böcker ist es keine Frage, wo sie hingehört. „Ich lebe hier sehr harmonisch. Man kennt sich, man hilft sich, und die Umgebung gibt einem die Ruhe, die man manchmal braucht.“
Karrierewege mit Kinderwagen
Besonders wichtig für sie: das Gefühl, dass das Unternehmen auch persönliche Entwicklungen mitträgt: „Ich habe keine Sorge, nach meiner Elternzeitpause wieder in den Arbeitsalltag zu finden und freue mich schon auf neue Aufgaben.“ Diese Sicherheit macht vieles leichter – auch in der Familienplanung. Das familienfreundliche Engagement von MAPROM wird auch nach außen sichtbar: Auf der Arbeitgeberplattform kununu wurde das Unternehmen als Top Company ausgezeichnet. Besonders positiv heben die Bewertungen die hohe Vereinbarkeit von Beruf und Familie hervor – flexible Arbeitszeiten, Verständnis für individuelle Lebensphasen und die Sicherheit, auch nach einer Elternzeitpause nahtlos wieder einsteigen zu können. Zudem liegt die Gehaltszufriedenheit bei MAPROM weit über dem Branchendurchschnitt. Mitarbeitende schätzen die faire Bezahlung, die transparenten Strukturen und die klaren Entwicklungsmöglichkeiten.
Und nicht nur im Betrieb gibt es Unterstützung. Nach der Geburt Ihrer Tochter stand eine Mitarbeiterin der Kreisverwaltung Höxter vor der Tür – mit Rat, Infos und offenen Ohren. „Das war großartig, da habe ich mich sehr aufgehoben gefühlt.“ Auch das Angebot an Betreuungseinrichtungen empfindet sie an ihrem Wohnort als wohltuend ausreichend, vielfältig und nah.
Alltag, der mitwächst
Neun Monate lang hat sie zwischendurch bei einem anderen Arbeitgeber gearbeitet, aber schnell gemerkt: Zuhause ist woanders. „Bei MAPROM war es immer eine offene Tür“, erinnert sie sich. Die Rückkehr ins Unternehmen hat für Sie gute Entwicklungen angestoßen. Sie konnte neue Projekte eigenverantwortlich vorantreiben und die Automation des Lagers in Steinheim-Bergheim begleiten. Und was für ein Unterschied zu den Anfängen:
„Früher haben wir mit Einkaufswagen kommissioniert, heute läuft das alles vollautomatisch.“
MAPROM ist gewachsen, professioneller geworden, hat Prozesse digitalisiert und nachhaltiger gestaltet. Für Böcker ist das spannend – und ein Grund, warum sie wieder zurückkam. Seit 1987 hat sich das inhabergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Höxter und einem hochmodernen Warenlager in Steinheim zu einem internationalen Player entwickelt. Mit modernster Technik – vom AutoStore®-Lagersystem über einen der größten Druckmaschinen-Parks Deutschlands bis hin zur konsequenten Digitalisierung – verbindet MAPROM regionale Verwurzelung mit globaler Ausrichtung.
Kostümfundus
Wer denkt, Logistikleiterinnen seien nur sachlich und nüchtern, kennt Natascha Böcker nicht. Abseits der Arbeit schlägt ihr Herz für den Steinheimer Karneval. „Ich habe zuhause einen Kostümfundus wie ein kleines Theater“, sagt sie lachend. Verkleiden, feiern, mittendrin sein – das ist für sie der perfekte Ausgleich zum strukturierten Berufsalltag. Eine Leidenschaft, die hoffentlich auch auf ihre Tochter übergeht.












