
Digitale Zukunft
Raum für Innovation
Die Digitalisierung betrifft alle Bereiche unserer Gesellschaft und stellt uns gemeinsam vor die Herausforderung, die Chancen und Möglichkeiten aktiv im Kreis Höxter einzusetzen. Die Digitalisierung birgt enorme Chancen. Mit ihren unterschiedlichen Technologien, Anwendungen und Diensten kann sie die Verwaltung einfacher und unkomplizierter machen. . Für die Kreisentwicklung des Kreises Höxter ist es wichtig, die Potenziale der Digitalisierung unseren Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen, ehrenamtlich Tätigen und anderen Gruppen unserer Gesellschaft zugänglich zu machen. Digitalisierung ist kein Selbstzweck – sie muss den Menschen dienen. Nach diesem Motto will der Kreis Höxter mithilfe der digitalen Transformation das Gemeinwohl fördern und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den zehn kreisangehörigen Städten, die Vorteile des ländlichen Raumes aufzuzeigen und auszubauen, neue Perspektiven zu schaffen und die Region als attraktiven Standort für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen weiterzuentwickeln.
Projektlandschaft Land.Leben.Digital
Projekt Smart Country Side (2016-2019)
Träger: GfW im Kreis Höxter mbH
Kreis Höxter auf dem Weg in die digitale Zukunft
Drei Jahre lang entwickelten und erprobten 26 engagierte Modelldörfer in den Kreisen Höxter und Lippe im Rahmen des Leuchtturmprojektes Smart Country Side (SCS) digitale Anwendungen. Bürgerinnen und Bürger stärkten ihre digitale Kompetenz. Gemessen an der Anzahl der beteiligten Modellorte und ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern sowie an den zahlenreichen Umsetzungsprojekten gilt das Projekt SCS bundesweit als eines der erfolgreichsten Digitalisierungsprojekte für den ländlichen Raum.
Ziel war es, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um Daseinsvorsorge, Teilhabe, Ehrenamt, Nachbarschaftshilfe sowie das Miteinander in den Dorfgemeinschaften zukunftsorientiert zu stärken. Im Kreis Höxter war das Pilotprojekt SCS der Auftakt für den Aufbruch ins digitale Zeitalter, denn inzwischen ist die Breitbandanbindung auf einem guten Weg und das Leader-Projekt „Dorf.Zukunft.Digital“, das 30 Dörfer im Kreis Höxter fit für die digital vernetzte Zukunft macht, hat begonnen.
Abschlussbroschüre als Download (https://www.gfwhoexter.de/regionalentwicklung/smart-countryside/m_7328)
Projekt „Dorf.Zukunft.Digital (2019-2025)“
Träger: Kreis Höxter
Förderung: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
Ansprechpartnerin:
Heidrun Wuttke
Tel. 0175 1141378
E-Mail:
h.wuttke@kreis-hoexter.de
hw@dorfdigital.com


Kurzdarstellung:
30 Dörfer im Kreis Höxter waren beteiligt – 90 können hinzukommen.
Das LEADER-Projekt konnte im Zeitraum vom 1.9.2020 bis zum 30.11.2022 erfolgreich 30 Dörfer aus verschiedenen Kommunen im Kreis Höxter fit für die digital vernetzte Zukunft machen. Sie erhielten die Chance, digitale Anwendungen mit der Dorfgemeinschaft zu erproben, um die Daseinsvorsorge, Teilhabe und Nachbarschaftshilfe sowie das Ehrenamt und Miteinander vor Ort zu stärken.
Jetzt bekommen 90 weitere Dorfgemeinschaften die Möglichkeit, sich im Rahmen der Verstetigung des Projektes zu beteiligen.
Auf einen Blick
Über sein „Smart Cities made in DE“-Projekt eröffnet der Kreis Höxter allen interessierten Ortschaften des Kreises die Möglichkeit, digitale Anwendungen zu erlernen, zu erproben und zu benutzen, Lern- und Medienecken sowie eine digitale Dorfplattform (Homepage und App mit einer Schnittstelle) zu erhalten.
Dazu kann gerne Kontakt mit der zuständigen Projektmitarbeiterin Heidrun Wuttke aufgenommen werden, die das Projekt betreut (h.wuttke@kreis-hoexter.de).
Dorfplattform
Das Projekt reagiert auf demografische Veränderungen in den Ortschaften, indem es Informationsaustausch und Kommunikation auch digital ermöglicht. Berufspendler, Studierende, Hochbetagte, Neuzugezogene und Flüchtlinge können so schneller ins Dorfleben integriert werden. Das persönliche Gespräch über den Gartenzaun wird ergänzt über eine digitale Dorfplattform (Website und App), über die ortsunabhängig Neuigkeiten ausgetauscht sowie Rat und Hilfe organisiert werden kann.
Digitale Kompetenz
Damit die Bürgerinnen und Bürger den Umgang mit digitalen Geräten und Anwendungen erproben können, erhalten die Dörfer IT-Equipment für ihr Dorfgemeinschaftshaus bzw. ihre Bürgerhalle. Zusätzlich verfolgt das geplante Projekt Dorf.Zukunft.Digital das Ziel, die teilnehmenden Dörfer im Bereich Projektmanagement, Fördermittelbeantragung, EDV, Social Media Kommunikation, Datensicherheit und neues Ehrenamt mit Wissen auszustatten, so dass Dorfentwicklung zukünftig alle Vorteile der Digitalisierung nutzen kann.
Weitere Informationen zum Projekt:
Projekt „Dorf.Gesundheit.Digital (2021-2024)“
Träger: Kreis Höxter
Das Projekt ist abgeschlossen.
Das Vorhaben Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für den ländlichen Raum wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert.


Kurzdarstellung
Das Vorhaben „Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für den ländlichen Raum“ (kurz Dorf.Gesundheit.Digital) fördert die Bereitschaft der Menschen aus 30 Dorfgemeinschaften, digitale Gesundheits- und Pflegedienste bedarfsgerecht zu erproben, um gut durch diese Krise zu kommen und sich für die Zukunft fit zu machen. Im Fokus des Pilotprojektes stehen die Menschen im Kreis Höxter mit ihren vielfältigen Fragen zur Digitalisierung im Bereich der Gesundheit und Pflege. Sie erhalten 2 Jahre lang die Möglichkeit, bedarfsgerecht und in geschützter Atmosphäre smarte Gesundheits- und Pflegedienste ehrenamtlich zu erproben und ihre digitale Kompetenz zu stärken. Dazu werden in den Ortsmitten sogenannte „Gesundheitskiosks“ eingerichtet und für deren Betreuung jeweils 2 Bürger als Gesundheits- und Pflegelotsen geschult.
Am Ende stehen Projektergebnisse und Handlungsleitfäden, die das Potenzial für einen Transfer in andere ländliche Regionen haben. Daher hat der geplante „Transferleitfaden“ eine ganz zentrale Bedeutung für die Kommunikation der erreichten Ziele und die Nachhaltigkeit der Ergebnissicherung für die Modellregion. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine im Konzept vorgesehen Projektkoordination.
Health: Digitalisierung im Gesundheitswesen
Die Digitalisierung verändert nahezu alle Lebensbereiche und wird in Zukunft auch den Gesundheitssektor durchdringen. Sie bietet die Chance, viele Abläufe zu vereinfachen, sie effizienter zu bestalten und für mehr Transparenz und Autonomie des einzelnen zu sorgen. Die digitale Transformation im Gesundheits- und Pflegebereich ist deshalb politisch gewollt und ein unumkehrbarer Megatrend der Zeit. Deshalb betrifft sie Menschen aller Altersgruppen und Lebensphasen. Digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen werden unter dem Begriff E-Health zusammengefasst.
Vorteile für den Gesundheits- und Pflegebereich
Digitale Innovationen haben das Potenzial, Versorgungslücken zu schließen, sie dienen als Kommunikationsinstrument, unterstützen bei der Krankheitsvorsorge, bei der Diagnostik und Therapie und ermöglichen bei Einschränkungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Beispielsweise werden, dem Einverständnis der Patientin/des Patienten vorausgesetzt, in Zukunft alle Gesundheitsdaten einer Bürgerin/eines Bürgers in der elektronischen Patientenakte (ePA) gespeichert sein.
Sogenannte DiGAs (Digitale Gesundheitsanwendungen) können bei der Diagnostik und Therapie unterstützen, DiPAs (Digitale Pflegeanwendungen) haben das Potential, den Pflegealltag zu erleichtern und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient kann durch Videosprechstunden ergänzt werden. Außerdem stehen bereits smarte Alltaghilfen zur Verfügung, die ein selbstständiges Leben im gewohnten Umfeld deutlich vereinfachen können. Sogenannte Wearables (z.B. Smartwatch) ermitteln wertvolle Gesundheitsdaten und Vitalparameter, sie können Auskunft über den Aufenthaltsort eines Menschen geben und sie erkennen sogar Stürze. Digitale Innovationen haben die Möglichkeit, an die Medikamenteneinnahme zu erinnern oder überwachen das Trinkverhalten. Dank neuartiger Technologien und Robotik können Menschen trotz Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten werden trainiert, außerdem dienen sie als Motivationshilfe und regen zu mehr Bewegung an.
Dorf.Gesundheit.Digital
Die Anwendung dieser Innovationen ist nicht selten mit Ängsten verbunden und erfordert eine gewisse digitale Kompetenz. Deshalb sollen im Modellvorhaben DGD digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen im Kontext einer Dorfgemeinschaft erprobt werden. Ziel dabei ist, Ängste abzubauen, Digitalkompetenz zu erlangen und den Mehrwert der Digitalisierung zu erkennen.
Gesundheits- und Pflegelotsen
Je Ortschaft werden mindestens zwei Gesundheits- und Pflegelotsen mit einem zeitlichen Aufwand von ungefähr 100 Unterrichtsstunden innerhalb eines Jahres kostenlos ausgebildet. Die Schulungen werden durch den Kooperationspartner VHS Diemel-Egge-Weser durchgeführt, der Bildungscampus der KHWE übernimmt Schulungseinheiten, ebenso wie die Hersteller der einzelnen Anwendungen. Das Wissen der Gesundheits- und Pflegelotsen wird im Ehrenamt an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben. Sie informieren und schulen die Menschen vor Ort und dienen als Berater für digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen, wobei eine medizinische oder pflegerische Vorbildung nicht nötig ist.
Gesundheitskiosk
Ein Gesundheitskiosk soll als geschützte, flexible Anlaufstelle dienen, in der digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen erprobt werden können. Diese Örtlichkeit soll barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu erreichen sein. Häufig bietet hierzu das Dorfgemeinschaftshaus oder ein Pfarrheim die Möglichkeit.
Projekt „Nah.Versorgt.Digital (2022-2025)“
Träger: Kreis Höxter
Förderung: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
Das Projekt ist abgeschlossen.

![]()
Kurzdarstellung: Wie können wir das Leben auf dem Land noch lebendiger und attraktiver gestalten? Das Smart Cities Modellprojekt „Nah.Versorgt.Digital“ (2022–2025) hat innovative Lösungen für den ländlichen Raum entwickelt: Mit digitalen und sozialen Konzepten entstanden neue Begegnungsstätten, multifunktionale Ankerorte und flexible Versorgungsangebote. Das Ergebnis sind Dörfer mit gestärkter Daseinsvorsorge und neuen, vielfältigen Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe – für alle Generationen.
Auf einen Blick
„Nah.Versorgt.Digital“ hat den ländlichen Raum im Kreis Höxter nachhaltig gestärkt: Durch die Aufwertung von Dorfgemeinschaftshäusern und etablierten Dorfläden sowie durch die Vernetzung von Ehrenamtlichen sind soziale und kulturelle Angebote für alle zugänglicher geworden. Digitale Lösungen unterstützen dabei, ohne die persönliche Begegnung zu ersetzen.
Soziale Knotenpunkte für alle
Im Mittelpunkt stehen die Menschen: Aus einem Ideenwettbewerb sind sechs Projekte entstanden, die jetzt fest im Dorfleben verankert sind:
- Dorfläden der Zukunft: Zwei Standorte setzen erfolgreich auf hybride und autonome Betriebsmodelle – vom Walk-In-Konzept bis zum Outdoor-Selbstbedienungsmodul. Digitale Elemente erweitern Öffnungszeiten und machen die Läden resilient, ohne den persönlichen Service zu ersetzen. Beratung, Veranstaltungen und Begegnung bleiben zentral.
- Smarte Ankerorte: Drei multifunktionale Treffpunkte schaffen Raum für Kultur, Bildung, Begegnung und nachhaltige Initiativen. Mit flexiblem Mobiliar, digitalen Buchungssystemen und Infodisplays sind die Räume niedrigschwellig nutzbar – für Vereine, Initiativen und private Feiern.
- Lebendige Begegnung: Regelmäßige Repair-Cafés, Umweltbildungsangebote, generationsübergreifende Workshops und offene Begegnungsformate fördern den Austausch und stärken den Zusammenhalt.
- Digitale Unterstützung: Tools wie Fahrtenbuchung für den Bürgerbus oder Belegungspläne für Gemeinschaftsräume machen Organisation einfacher – ohne dabei analoge Zugänge zu vernachlässigen.
Nachhaltige Ergebnisse Die neuen Angebote ergänzen bestehende Strukturen und zeigen, wie Digitalisierung den Alltag im ländlichen Raum bereichert: Sie schaffen Orte der Begegnung, stärken das Ehrenamt und machen Dörfer zukunftsfähig. Die entwickelten Konzepte und Technologien können von anderen Kommunen adaptiert und weiterentwickelt werden.
Presseartikel:
https://www.hoexter-news.de/region-aktiv/8283-smarte-nahversorgungsr%C3%A4ume-der-zukunft
Projekt „Dorf.Zukunft.KI (2026-2028)“
Träger: Kreis Höxter
Förderung: LEADER
Ansprechpartnerin:
Heidrun Wuttke
Tel. 0175 1141378
E-Mail:
h.wuttke@kreis-hoexter.de
hw@dorfdigital.com

Kurzdarstellung
Die positiven Ergebnisse, die der Kreis Höxter unter der Dachmarke „Dorf.Zukunft.Digital‘ bisher erzielt hat, auch in Bezug auf Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit, sind eine Blaupause für andere ländliche Regionen im ganzen Land.
Dank einer erneuten LEADER-Förderung von rund 350.000 € für den Zeitraum 01.01.2026 bis 31.12.2028 ist eine Erweiterung des bestehenden Projekts möglich, bei der es ganz wesentlich um Künstliche Intelligenz gehen wird – aus „Dorf.Zukunft.Digital“ wird also „Dorf.Zukunft.KI“.
Der Kreis Höxter möchte das Thema Künstliche Intelligenz bedarfsgerecht und praxisnah für den ländlichen Raum erschließen und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit den Vor- und Nachteilen dieser innovativen Schlüsseltechnologie vertraut machen.
Online-Umfrage zum Thema KI im Vereinswesen und Ehrenamt
Schon jetzt nutzen viele Menschen smarte KI Anwendungen, die ihnen dabei helfen, Aufgaben zeitsparend und effizient zu erledigen. Das belegt auch eine Online-Befragung, die vom Projekt DZK im März 2026 unter den 70 Digitalen Dörfern im Kreis Höxter durchgeführt wurde. Derzeit sehen Vereinsmitglieder und Lotsen den größten Nutzen der KI bei der Vereinfachung von Routinen und zeitaufwendigen Aufgaben, z. B. bei der Erstellung von Protokollen, formalen Dokumenten, Förderanträgen und Projektdokumentationen sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Kommunikation, Veranstaltungsorganisation und bei der Sponsorensuche. So bleibt mehr Zeit für das, was Ehrenamt im Kern ausmacht, nämlich das Engagement für die Gemeinschaft. Die Vorteile liegen daher auf der Hand:
- Es wird Zeit gespart, die für die Familie, Hobbys oder andere Ehrenämter besser genutzt werden kann
- Lästige Aufgaben werden von der KI nicht nur schneller, sondern auch effizienter erledigt
- Die KI zeigt neue Wege und Methoden, wie Aufgaben kreativer gelöst werden können.
90% der Teilnehmenden an der Umfrage haben grundsätzlich eine positive Einstellung zum Einsatz von KI-Anwendungen im Vereinswesen und Ehrenamt und signalisieren mit 80% Zustimmung eine hohe Bereitschaft, sich an den im Projekt DZK geplanten praxisorientierten KI-Trainings zu beteiligen.
Angebote und Vorteile des Projektes DZK
Das innovative Pilotprojekt hat das Ziel, 3 Jahre lang Vereinsmitglieder und sonstige Ehrenamtliche in den 124 Dörfern aus zehn Kommunen mit der Nutzung von KI-Anwendungen insbesondere im Bereich des Vereinswesens und der Dorfentwicklung vertraut zu machen und dafür bedarfsgerecht praxisorientierte KI-Trainings anzubieten. Zusätzlich erhalten weitere 40 Dörfer im Kreis Höxter Zugang zur digitalen Dorf-Plattform, die bereits 70 Ortshaften erfolgreich nutzen; bestehend aus einer selbstgestalteten DorfPage und der DorfApp „StadtLand.Funk“. Die sozialen Treffpunkte werden zudem bedarfsgerecht mit IT-Equipment ausgestattet, von dem die ganze Dorfgemeinschaft profitiert.
Auftaktveranstaltung und Dorfkonferenzen
Die DZK-Auftaktveranstaltung fand am 1. April 2026 in der Aula des Kreishauses mit rund 140 Dorfvertreterinnen und Stake- Holdern statt, darunter auch einige Bürgermeister, Mitglieder des Kreistags, Herrn Landrat Stickeln sowie Frau Regierungspräsidentin Bölling. Inzwischen fanden in Germete, Ovenhausen, Istrup sowie in Großen- und Kleinenbreden (als gemeinsame Veranstaltung von fünf Ortschaften der Stadt Marienmünster) im Rahmen der DZK Sommer Tour bereits die ersten Dorfkonferenzen statt, bei denen es mit den anwesenden Vereinsmitgliedern und sonstigen Ehrenamtlichen einen regen Austausch zu den Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Vereinswesen und Ehrenamt gab. Bis Ende 2026 sind 20 weitere DZK Dorfkonferenzen fest vereinbart.
DorfCheckX
In Kooperation mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und hier mit Heiko Böddeker, der für das Standortmarketing Region plus X zuständig ist, soll künftig auch die Lebensqualität in den Dörfern medial sichtbarer machen, indem die Dorfgemeinschaften dabei unterstützt werden und Ihre Geschichten authentisch über Instagram, Fotos, Videos und Interviews zu erzählen. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Projektes „DorfCheckX“ stehen die individuellen Stärken jedes Dorfes. Bei einer Beteiligung erhalten die projektbeteiligten Orte einen wertvollen Datenbestand, den sie vielfältig nutzen können.
Informationen zur LEADER-Förderung
Das LEADER-Projekt DZK wird aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des GAP-Strategieplans für Deutschland 2023–2027 gefördert. Zusätzlich wird es durch das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Auswahl des Projekts „Dorf.Zukunft.KI“ erfolgte durch die Lokale Aktionsgruppe Kulturland Kreis Höxter e.V.
Das Projekt „Dorf.Zukunft.Ki“ hat eine Sondergenehmigung hinsichtlich der LEADER- Förderhöhe erhalten. Normalerweise können LEADER-Projekte in NRW nur eine Förderung von 250.000 Euro bekommen. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Projektes für den Kreis Höxter und dem Vorbildcharakter für anderen LEADER-Regionen hat die Lokale Aktionsgruppe eine höhere Fördersumme beschlossen. Der Mehrwert des Projektes wurde auch vom NRW-Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz wertgeschätzt, das der deutlich erhöhten Fördersumme stattgegeben hat. Dadurch können die Projektkosten nun zu 70 Prozent mit 355.000 € gefördert werde.“
Beteiligungsmöglichkeiten
Ortschaften, die sich für eine Beteiligung am Projekt „Dorf.Zukunft.KI“ oder am DorfCheckX interessiert sind können sich bei der Koordinatorin Heidrun Wuttke unter der Telefonnummer 0175 / 11 41 378 oder per E-Mail an h.wuttke@kreis-hoexter.de melden.
Downloads:
DZD und DZK Projektinfos_24.06.26

DIGITALISIERUNGS
STRATEGIE
#XRegion – Digitale Zukunft gemeinsam gestalten
Mit der in den Jahren 2019 und 2020 entwickelten kreisweiten Digitalisierungsstrategie „#XRegion – Digitale Zukunft gemeinsam gestalten“ haben der Kreis Höxter und seine zehn kreisangehörigen Städte eine wichtige Basis für die Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung geschaffen.
Das Strategiepapier zeigt die Chancen und Risiken in verschiedenen Handlungsfeldern der Kreisentwicklung auf und formuliert sinnvolle Maßnahmen für erfolgreiche digitale Transformationsprozesse. Neben technischen und organisatorischen Maßnahmen steht aber immer der Mensch im Fokus der Betrachtung: Digitalisierung ist für die Menschen da!
Die kreisweite Digitalisierungsstrategie wurde von der Kreisverwaltung gemeinsam mit den Digitalisierungsbeauftragten der Städte sowie weiteren Netzwerkpartnern erarbeitet. Die fachliche Moderation erfolgt durch die Universität Siegen (Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves).
Nützliche Links und Tipps
Digitalisierungsstrategie für den Kreis Höxter
#XRegion – Digitale Zukunft gemeinsam gestalten
Kreis Höxter
https://www.kreis-hoexter.de/
ZAHLEN, DATEN, FAKTEN
Berlin? Kann doch jede:r!
Heidrun Wuttke ist Projektleiterin von Dorf.Zukunft.Digital im Kreis Höxter. Seit vier Jahren fördert sie die Bürger:innenbeteiligung im Landkreis, schafft Orte der Begegnung und unterstützt die Bewohner:innen bei der Stärkung von Daseinsvorsorge und Lebensqualität vor Ort. Wie genau? Das erzählt sie im Podcast!

Digitale Provinz
Folge 21 – „Sich der Zukunft öffnen und Digitalisierung nutzen.








